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Schröpfen

Mit einem Schröpfglas wird ein Unterdruck erzeugt, entweder durch Befeuern oder einen Pumpball, der darunterliegendes Gewebe hochzieht. Das bewegt Blut und Qi, bzw. Muskulatur und Bänder. Der körperliche Effekt ist spürbar, z. B. als Wärmegefühl, Lockerung, Entkrampfung. Beim blutigen Schröpfen wird eine sterile Dreikantnadel in die Haut gepiekst und sofort das Schröpfglas gesetzt; der Unterdruck „saugt“ gestautes Blut aus dem Gewebe.

Bauchdiagnose

Hier wird der Bauch in eine Art Elemente-Landkarte eingeteilt und zur Diagnose verwendet. Zum Beispiel spiegelt die Mitte des Unterbauches das Element „Wasser“, und damit den Funktionskreis Niere-Blase. Bei der visuellen Schau wird auf die Hautfarbe bzw. Verfärbungen des Bauches geachtet. Beim Auflegen der Hände werden Temperaturunterschiede, Feuchtigkeit, Hautwiderstand und Gewebsspannungen palpiert. Beim tieferen Druck in die einzelnen Bauchzonen bekommt der Behandler aufgrund von Verdichtungen und Verhärtungen, Füllen und Leeren Informationen über Blockaden, Qi- und Blut-Stagnation (Oketzu).